Aufbau einer Solaranlage

Die Sonne ist eine unerschöpfliche Energiemenge. Selbst wenn sie nicht hell scheint, kann das Sonnenlicht in Energie umgewandelt werden. Doch wie genau funktioniert das?

Von Sonnenlicht zu Energie
Die Solarmodule (auch als PV-Module bezeichnet), die auf Ihrem Dach montiert sind, sind aus vielen kleinen Solarzellen aufgebaut. Diese bestehen jeweils aus zwei Schichten. Wenn diese dem Tageslicht ausgesetzt sind, entsteht zwischen diesen beiden Schichten eine Spannungsdifferenz. Sobald die beiden Schichten miteinander verbunden werden, fließt elektrischer Strom. Solarmodule erzeugen Strom, auch wenn nur wenig Sonnenlicht vorhanden ist. Aus diesem Grund funktioniert eine Solaranlage auch dann, wenn der Himmel bewölkt ist oder wenn die Solarmodule im Schatten sind. Der Ertrag bei prallem Sonnenschein ist natürlich beträchtlich höher.
Energieumwandlung
Die von den Solarmodulen erzeugte Elektrizität wird über eine normale Steckverbindung in einen Wechselrichter geleitet und wird danach direkt in das Stromnetz eingespeist. Der Wechselrichter trägt seinen Namen, weil er den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in 220/230 Volt Wechselstrom umwandelt. Nach der Umwandlung kann die Energie direkt von Ihnen genutzt werden.
Wie viel Leistung erzeugen Sie?
Die kWh-Zähler sagt Ihnen genau, wie viel elektrische Energie die Solarmodule schon erzeugt haben. Er funktioniert genauso wie ein normaler Stromzähler. Wenn Sie mehr Strom erzeugen, als Sie verbrauchen, wechselt der Zähler seine Drehrichtung und Sie speisen Energie in das Stromnetz ein. In diesem Fall wird diese Energie vom jeweiligen Versorgungsunternehmen vergütet.
Die beste Rendite
Die Solarmodule erzeugen die meiste Energie, wenn sie nach Süden hin ausgerichtet sind. Der optimale Neigungswinkel ist 36 Grad. Wenn Sie die Solarmodule auf einem Flachdach installieren, kann der richtige Neigungswinkel mit dem Unterkonstruktion eingestellt werden. Werden die Solarmodule auf einem Satteldach montiert, bestimmt die Dachschräge den Neigungswinkel. Sind die Solarmodule auf Fassaden/Außenwänden montiert, reduziert sich der Ertrag um ca. 30%. Auch wenn die Solarmodule abgeschattet sind, ist der Ertrag geringer.

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